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Klatsch und Tratsch » » Thema: Antrag auf Betreuung für Nachbarn - Meinungsforschung
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   S - FP 230

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 Geschrieben am 09.05.2017 um 15:18 Uhr   
[ Beitrag wurde zuletzt editiert von S - FP 230 am 09.05.2017 um 16:00 Uhr ]

Sorry, hört sich schlimm an, aber es ist in jeglicher Hinsicht schlimm und unerquicklich und ich versuche mir hier eine Meinung zu bilden und die Pro`s und Contra`s zu sammeln um für mich abwägen zu können.

Unsere kleine Hausgemeinschaft besteht aus fünf Parteien und wir "leben" seit fast 25 Jahren zusammen.

Leider werden nicht nur meine Frau und ich älter, sondern auch die damals bei unserem Einzug schon Älteren.

Seit über drei Jahren haben wir ein Problem mit unserem Nachbarn, über 70, unter uns.

Der harmloseste Sachverhalt ist noch der, dass der salopp gesagt bei lebendigem Leib "verschimmelt". Schwer gehbehindert, kaum mehr in der Lage aus dem Haus zu gehen, total mit Haushalt überfordert, verdreckt die Wohnung total und er läuft mittlerweile in einem Zustand herum, der einen eher an einen obdachlosen Penner erinnert.

Entsprechende Gerüche kommen aus der Wohnung, wo sich mittlerweile Fliegen, Maden und was weis ich für Getier eingenistet haben.

Der Mensch und die Wohnung stehen vor Dreck! Das ist so schlimm, dass selbst ein Sanitärhandwerker der einen Leitungswasserschaden reparieren sollte aus der Wohnung kam und nicht mehr rein wollte!

OK, jeder kann rumlaufen wie er will und in seiner Wohnung tun was er will.

Nur ist das mittlerweile so schlimm, dass wir wirklich Ungezieferbefall befürchten, auf seinem Balkon ist das schon der Fall. Dort haben sich Tauben eingenistet, sogar gebrütet, alles voller Dreck und er tut nichts, er verjagt die Viecher noch nicht einmal.

Viel wichtiger sind aber Sicherheitsaspekte die uns so langsam unter Handlungsdruck setzen.

Heute stellte meine Frau fest, dass der Brandmelder in dessen Wohnung, mal wieder, gemeldet hat. Klopfen, klingen etc., keiner öffnete.

Da sie die WEG verwaltet hat sie einen Schlüssel. Also gemeinsam mit einem weiteren Eigentümer, Zeuge, rein in die Wohnung und diese total verraucht vorgefunden, kein Mensch in der Wohnung.

Zum Glück kein Brand, nichts entdeckt, Herd aus etc..

SMS an den Eigentümer dass man in der Wohnung war und er sich melden soll, was er auch getan hat.

Begründung, beim Frühstück ist, wieder einmal, etwas angebrannt. Der Melder sprach an, er versuchte ihn abzustellen, was wohl auch gelungen ist. Dann ist er fluchtartig aus der Wohnung zum Arztbesuch und als er weg war, sprach der Melder wieder an, was dann meine Frau alarmierte.

Das ist nicht das einzige Handicap mit dem Burschen.

Wie wir vom Kaminfeger wissen, ist seine Gasetagenheizung seit 2 Jahren kaputt und stillgelegt, ohne jegliche Funktion! Heizen, wenn man das so nennen kann, tut er mit einem kleinen Elektroheizlüfter den er hinter sich her zieht! Bei einer Wohnfläche von 120 qm sicherlich nicht die geeignete Methode um z.B. zu verhindern dass in Küche und Bad die Wasserleitungen einfrieren.

Wir, die wir darüber wohnen, merken schon seit langem dass die Bodenfliesen in Küche, Bad und WC sehr kalt sind, also nicht geheizt wird.

Seit zwei Jahren suchen wir immer wieder das Gespräch und bieten Hilfe an, was kategorisch abgelehnt wird.

Leider keine Verwandtschaft mehr am leben und so auch keine Chance da Hilfe zu bekommen.

Der Kerl verarscht uns nach Strich und Faden. Vor Kurzem bei der WEG Versammlung wollte er uns weiß machen er heize, was wir dann mittels Protokoll des Schornsteinfegers widerlegen konnten da die Heizung nicht funktioniert. Dann kam die Geschichte mit den E-Lüfter.

Seine Brandmelder waren seit fast einem Jahr vermutlich ohne Funktion, da die Melder wegen leerer Batterie piepsten und nervten. Angebote das für ihn zu erledigen wurden ständig abgelehnt, nur um Niemanden in die Wohnung zu lassen.

Bei der WEG-Versammlung war unser Druck wohl so groß, dass er jetzt Batterien eingesetzt hat, sonst wären die Melder heute nicht angegangen. Aber ich befürchte er wird schnellsten die Batterien wieder raus nehmen, um nicht noch einmal wegen seiner Kochgewohnheiten aufzufallen und erneut einen Alarm auszulösen.

Nachdem seit zwei Jahre alle Hilfsangebote abgelehnt werden, er selbst sich trotz Zusage nicht darum kümmert, sind wir so langsam am Ende unserer Geduld, zumal wir Gefahr für Haus und Leben befürchten, wenn der Hobbykoch mal wieder zündelt! Der sitzt im Wohnzimmer und vergisst bzw. bemerkt es scheinbar nicht, wenn in der Küche etwas anbrennt!

Wegen Heizung etc. haben wir keine Chance da etwas auf dem Rechtsweg zu erreichen. Versicherungstechnisch werden wir dann ggf. auch Ärger bekommen, entweder bei Brand wegen nicht funktionierender Brandmelder oder bei Frostschaden mit Leitungswasserschaden wegen nicht heizen!

Zur Verdeutlichung, altes Fahrwerkhaus, Baujahr ca. 1870, Holztreppenhaus! Wenn da was ab geht wird es richtig gefährlich und es ist ein scheiß Gefühl auf einer Zeitbombe zu sitzen!

Letzte Chance und Überlegung ihm nun das Betreuungsgericht auf den Hals zu hetzen.

Damit tun wir uns unheimlich schwer, denn das ist schon ein schwerer Schritt! Aber er lässt sich nicht helfen, lehnt Hilfsangebote ab und er kümmert sich auch selbst nicht, trotz Zusagen, um Hilfe.

Wie würdet Ihr reagieren?

Sorry für die langen Ausführungen, aber das treibt mich schier in den Wahnsinn!

Über 20 Jahre friedliches Zusammenleben ohne Probleme und nun das!

Gruß

Frank



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   JNFFM

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 Geschrieben am 09.05.2017 um 15:33 Uhr   
[ Beitrag wurde zuletzt editiert von JNFFM am 09.05.2017 um 15:39 Uhr ]

Auweh - das ist wahrlich für jeden schlimm .

In meiner Nachbarschaft war ein sehr ähnlicher Fall(ältere Dame, nahezu gleicher Sachverhalt)

Dort wurde die Bewohnerin via Ordnungsamt/Gesundheitsamt/Polizei aus der Wohnung "geleitet" und diese dann geräumt .

Über die Schiene (Ämter & Behörden) sollte doch auch in eurem traurigen Fall eine Lösung zu finden sein.

Auch - schriftlich(Einschreiben) - mal die Feuerwehr einbeziehen, dann wird bestimmt sich sehr zeitnah etwas tun

Wünsche euch eine schnelle Lösung, denn diese Zustände im eigenen Zuhause sind wahrlich untragbar

--
herzliche Grüßles aus Mainhätten

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   TealC



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 Geschrieben am 09.05.2017 um 15:56 Uhr   
Moin !

Ich fürchte, wenn der Mann nicht einsichtig ist was ja bei alten Menschen umgangssprachlich Altersstarrsinn genannt wird bleibt Dir leider nur der Weg über die Ämter. Erstes wäre das Gesundheitsamt wegen der Ungeziefer und Verwahrlosung des betreffenden.

Wenn das Amt tätig wird und keine Angehörigen des Mannes die Verantwortung übernehmen, wird ein Betreuer bestellt vom Amt her. Im Extremfall wird er dann auch zwangsweise in ein Altersheim gebracht, wenn erwiesen ist, das er nicht mehr in der Lage ist sich selber zu versorgen.

Ich habe nicht ganz verstanden ob Ihr zur Miete wohnt oder ob das Eigentumswohnungen sind. Zur Not muß der Vermieter tätig werden und ihm kündigen, indem er mit Abmahnungen arbeitet und bei wiederholter Mißachtung dann kündigt.

Andere Möglichkeit die ggf schnell und effektiv ist, Ihr zieht aus....

--
Gruß

Teal´C
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   S - FP 230

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 Geschrieben am 09.05.2017 um 16:03 Uhr   
[ Beitrag wurde zuletzt editiert von S - FP 230 am 09.05.2017 um 16:03 Uhr ]



TealC schrieb:


Ich habe nicht ganz verstanden ob Ihr zur Miete wohnt oder ob das Eigentumswohnungen sind.

Gruß

Teal´C




Alles Eigentumswohungen, insofern keine Chance das an einen Vermieter abzudrücken!

Gruß

Frank

--
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   TealC



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 Geschrieben am 09.05.2017 um 17:01 Uhr   
PUH...

Also ich fürchte Euch bleibt nur der Weg über das Amt. Gesundheitsamt als erstes. Dann muß halt festgestellt werden ob der Mann für sich und andere eine Gefahr darstellt durch die Verwahrlosung und wie hoch diese ist. Das es ein fortschreitender Prozess ist, können ja alle im Haus bezeugen.

Aber als erstes mal wegen dem Ungeziefer... stellt ja auch eine Gesundheitsgefährdung anderer dar und da wird das Gesundheitsamt schon mal tätig, wenn die dann da rein gehen, werden die sicherlich weiter von sich aus aktiv...

Ansonsten mal mit einem Anwalt zusammensetzen, inwieweit die Eigentümergemeinschaft was gegen ihn ausrichten kann bzgl. Gefahr für das Gebäude etc.

Oder die Wohnung zu verkaufen... fragt sich nur wer sie kauft unter diesen Umständen



--
Gruß

Teal´C
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   S - FP 230

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 Geschrieben am 09.05.2017 um 17:11 Uhr   


TealC schrieb:

Oder die Wohnung zu verkaufen... fragt sich nur wer sie kauft unter diesen Umständen
--
Gruß

Teal´C
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Bist Du verrückt !

Fachwerkhaus Baujahr ca. 1870, offenes Tragwerk, dicke Eichenbalken in der Wohnung, Wohn-/Esszimmer offen bis zum Dachfirst, Raumhöhe knappe 5 Meter mit freiem Blick aufs Tragwerk, offener Kamin und das 10 Fußminuten vom Stuttgarter Schloßplatz weg!

Da wurde Mitte der 70er Jahre die ehemalige Bühne zur Wohnung umgebaut und wir haben quasi das Haus auf dem Haus !

Eher kompostiere ich den Nachbarn bevor ich die Wohnung verkaufe !

Gruß

Frank

--
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 Geschrieben am 09.05.2017 um 17:20 Uhr   
Gesundheitsamt ist ein guter Tipp, neben der Ungeziefer- und Verwahrlosungsproblematik würde ich auch das Thema "auslösende Brandmelder" ansprechen, die die restliche Hauseigentümergemeinschaft in Angst und Schrecken versetzt.

Die konkrete Gefahr nicht nur für ihn selbst, sondern insbesondere für Dritte, womöglich im Schlaf abgefackelt zu werden und deshalb Nachts keine Ruhe mehr finden zu können, ist so zu begründen.

--
Viele Grüße an die SLK-Fans

Jürgen

200K Final Edition, Autom. EZ 11/03 obsidianschwarz, GEN1, AIO-Dach-/Blinkermodul, Navi-Halter, LED red/smoke, Klarglas-Nebler, DJH-Windschott, Supersprint FL-Oval, Eibach-Federn...das H-Kennzeichen muss noch etwas

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   S - FP 230

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 Geschrieben am 09.05.2017 um 17:41 Uhr   
Ich glaube ich muss meine Anfrage nochmals konkretisieren!

Der technische Ablauf ist nicht das Problem, den kenne ich.

Bei uns ist das Notariat dafür zuständig, also da hin und Antrag mit Begründung stellen. Diverse Leute bis zu einem Arzt und dem Notar verschaffen sich ein Bild und "fällen ein Urteil", das lautet Betreuung ja oder nein und dann ggf. entscheidet dass er in der Wohnung versorgt werden kann oder eben raus muss.

Zeitdauer dafür ca. 4 bis 6 Wochen.

Meine Frage ist eher die moralische bzw. menschliche Betrachtungsweise.

Kann/soll man nach 25 Jahren Zusammenleben so einen Schritt tun.

Einen Freund fürs Leben werde ich damit nicht gewinnen.

Auch die restlichen Nachbarn im Haus "hetzen" zwar und meckern, aber da hat keiner, ehrlich gesagt wie wir auch, so die richtige Lust sich mit Gewalt unbeliebt zu machen.

Wie gesagt verwaltet meine Frau die WEG und da liegt es natürlich sehr nahe dass die restlichen Eigentümer, denen das Problem längstens bekannt ist, das gerne auf uns abdrücken würden.

Positives Gegenbeispiel ist unsere Nachbarin zwei Stockwerke tiefer. Jenseits der 80 und dement, aber "ungefährlich".

Bestens versorgt, geht tagsüber in die Tagespflege, die Kinder und Enkel kümmern sich um Sie und wir betütteln sie auch. Wenn was ist rufen die Kinder bei uns an und bitten uns mal nachzuschauen, z.B. wenn Oma nicht telefonisch erreichbar ist und Ähnliches.

Meine Frau besucht die regelmäßig, kümmert sich um deren Aquarium, dass sie um nichts in der Welt aufgeben möchte usw..

Umso schwerer fällt einem natürlich unseren anderen Kandidaten zu denunzieren, dass es anders geht zeigt ja die andere Nachbarin!

Unterschied wie gesagt völlig uneinsichtig, versucht uns zu vera...., holt keine Hilfe und lässt die auch nicht zu und eben mehrfach erwiesen gefährlich, da er selbst kocht und das nicht im Griff hat!

Schlimmer wird es wohl nur wenn man das mit den eigenen Eltern durchziehen muss!

Gruß

Frank

--
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   TealC



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 Geschrieben am 09.05.2017 um 17:55 Uhr   


S - FP 230 schrieb:
Meine Frage ist eher die moralische bzw. menschliche Betrachtungsweise.





Frank...

ehrlich gesat ganz klar JA ihr solltet den Schritt tun. Denn er gefährdet ja nicht nur Euch sondern auch SICH. Er hat nach Deinen Beschreibeungen sein Leben offensichtlich nicht mehr im Griff. Nicht nur Ihr würdet schaden nehmen, auch er kann an einem der von Dir beschriebenen Szenarien sterben.

Es ist immer leicht zu sagen, macht es wenn man Außenstehender ist wie wir. ABER Du und auch andere Hausbewohner sind sozusagen wie ggf. Familienangehörige befangen, Ihr seid es, weil ihr ihn seit 25 Jahren kennt. Aber ihr kennt ihn noch als normalen Mensch. Das ist er leider nicht mehr. Er ist krank und braucht offensichtlich Hilfe und kann dies selbst nicht mehr erkennen.

Auch wenn Euch der Schritt schwer fallen wird. Ihr müßt den Weg über das Amt gehen, da ihr ja leider keine andere Chance, wie Angehörige (Kinder etc) von ihm ansprechen könnt.

Wenn ihr den Schritt nicht geht und es passiert was... im glimpflichsten Fall kommt nur er zu Tode... welche Vorwürfe würdet Ihr Euch dann machen ?

Es geht ja auch um ein menschenwürdiges Leben für IHN, welches er, wie ich es verstehe, nicht mehr in der Lage ist selber und alleine zu führen.

Es gibt auch eine moralische Verpflichtung ihm zu helfen, wenn er die Hilfe nicht freiwillig annimmt dann leider mit Zwang.

Manche Menschen können nicht mehr das richtige für sich selbst tun und einfach nur wegsehen, weil ihr Angst habt er ist böse auf Euch... Ihr könntet ihm damit aber ggf. das Leben retten...

--
Gruß

Teal´C
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   Silversurfer350

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 Geschrieben am 09.05.2017 um 19:04 Uhr   
Servus Frank,

da gibt es eigentlich kein Zögern so schwer es auch fallen mag. Was meinst Du ist erst los wenn etwas passiert und die liebe Wohngemeinschaft sagt ...... wir haben unsere "Verwalter" doch darauf hin gewiesen ........

So schwer es fällt aber schon allein die eigenen gesunden Interessen gebieten ein Einschreiten und eine Meldung an das Gesundheitsamt.

--
Grüße

Heinz

"Ohne Gaudi is ois nix!" (Fredl Fesl)
R172 350 AMG, K&N-Filter, PedalBox, ChromeTec 4er-AGA, Fischer-Flex Black, HubCar 6.2, KW-Federn, Spur-VB

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