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 | Geschrieben am 27.08.2026 um 14:51 Uhr  
| [ Beitrag wurde zuletzt editiert von SLK172 am 27.08.2026 um 14:52 Uhr ]
Moin,
ich würde die nicht ersetzen, denn unsere sind in den Sommerreifen schon 10 Jahre alt und keiner ist defekt. Für die Winterräder haben wir den Tausch im Alter von knapp 10 Jahren prophylaktisch durchgeführt, weil zu dem Zeitpunkt alle vier Reifen ersetzt wurden. Keiner war ausgefallen. Das funktioniert nach meiner Erfahrung aber nur mit Originalteilen und nicht mit Chinasensoren.
--
Gruß
Guido
R172 ///AMG | Antworten
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 | Geschrieben am 27.08.2026 um 15:03 Uhr  
| Servus Guido,
genau hier liegt meine Befürchtung.
Mein Reifenspezi hatte vor 4 Jahren die Sensoren getauscht.
Modell bzw Hersteller unbekannt.
Werde jetzt beim Wechsel welche von Schrader mitbringen und tauschen lassen.
Diese wurden mir Empfohlen...EvoSensor Multi 4 schwarz Made by Schrader.
Hoffe die passen und machen Ihren Dienst.
Wie schaut es mit einem Auslesegerät bezüglich Batteriezustand der Sensoren aus?
Hat hier jemand einen Tipp oder macht das keinen Sinn?
Danke und Grüße Marco
--
SLC 43 AMG, Obsidianschwarz Bj. 09/2016 | Antworten
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 | Geschrieben am 29.08.2026 um 19:58 Uhr  
| [ Beitrag wurde zuletzt editiert von Techniker am 29.08.2026 um 20:03 Uhr ]
Ist zwar mit KI gelöst,
Aber auch ohne KI hatter ich mir das schon so vermutet/hergeleitet.
1. Extreme Belastungen im Reifen (Fliehkräfte)Ein Sensor im Reifen ist extremen G-Kräften ausgesetzt. Bei Autobahngeschwindigkeiten wirken enorme Fliehkräfte auf das Bauteil.Jede Federung oder mechanische Halterung für eine wechselbare Batterie würde unter diesen permanenten Vibrationen sofort den Kontakt verlieren.Nur durch das vollständige Vergießen (Einbetten der Batterie in Epoxidharz oder Silikon) bleibt die Batterie unbeweglich mit der Platine verbunden.
2. Dichtigkeit (Feuchtigkeit, Chemie) Im Reifeninneren herrschen raue Bedingungen. Es gibt Feuchtigkeit (Kondenswasser durch Druckluft), extreme Temperaturschwankungen (von -40 °C im Winter
Ein Batteriefach müsste mit einer Gummidichtung verschraubt werden.Diese Dichtungen würden durch die Hitze und das Alter spröde werden. Dringt nur minimal Feuchtigkeit ein, korrodiert die Elektronik sofort und das System fällt aus.
3. Gewicht und UnwuchtReifen müssen präzise ausgewuchtet werden. Ein Mechanismus für ein Batteriefach (Gewinde, Schrauben, verstärktes Gehäuse) würde den Sensor deutlich schwerer machen. Je schwerer der Sensor am Ventil ist, desto größer ist die Unwucht am Rad, die wiederum mit schweren Bleigewichten ausgeglichen werden müsste.
4. Alterung der SensorelektronikDie verbaute Sensorik (Druck- und Temperatursensoren) altert genau wie die Batterie. Nach 5 bis 8 Jahren im Dauereinsatz verfälschen Mikrorisse oder chemische Ablagerungen auf den Messmembranen die Werte.
Die Batterie-Lebensdauer dient den Herstellern daher gleichzeitig als Sicherheits-Timer: Ist die Batterie leer, ist oft auch der Sensor am Ende seiner präzisen Kalibrierung angekommen.
5. Wirtschaftlichkeit und HaftungRDKS ist seit 2014 in der EU gesetzlich für Neuwagen vorgeschrieben.
Würde eine Werkstatt nur die Batterie wechseln und der Sensor fällt kurz danach wegen einer undichten Dichtung oder Elektronikermüdung aus, stünde die Werkstatt in der Haftung. Der Tausch des gesamten, zertifizierten Bauteils sichert
Was noch vergessen wurde:
Zusätzlich würde sowas auch den Sensor und den Neuwagenpreis verteuern.
--
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