
 | Linkblock
|  |
|
|
Die MBSLK.de-Foren » » Tipps und Technik R171
| Tipps und Technik R171 » » Thema: Unterbodenverkleidung modifizieren für einfacheren Motorölwechsel |
Beitrag von:
... ist OFFLINE
Schreiberlevel: Forenquintaner
 Beiträge: 99
User seit 13.05.2005
 | Geschrieben am 03.06.2026 um 19:50 Uhr  
| [ Beitrag wurde zuletzt editiert von Heat962 am 03.06.2026 um 19:52 Uhr ]
Hallo liebe SLK-Gemeinde,
ich würde gern mal Eure Meinungen hören wollen.
Immer, wenn ein Motorölwechsel ansteht, schlage ich mich mit dem Gedanken herum, die Unterbodenverkleidung leicht zu modifizieren, um sie nicht jedes Mal abschrauben zu müssen. Es nervt mich immer wieder, ca. 20 Schrauben lösen zu müssen, um die Unterbodenverkleidung zu entfernen, damit man an die Ölablassschraube heran kommt. Ich muss dazu sagen, dass ich diese ganze Aktion mit zwei Auffahrrampen realisiere und dabei auf dem Boden liege. Also ohne Hebebühne oder Grube. Und jedes Mal beschleichen mich immer wieder Zweifel, ob diese Maßnahme auch klug ist. Dann belasse ich es meistens dabei und tröste mich mit dem Gedanken, dass der nächste Ölwechsel in weiter Ferne liegt. Wenn der dann aber wieder ansteht, gehen mir wieder die gleichen Gedanken durch den Kopf. Und ebenso die Gedanken, was wohl der TÜV dazu sagen würde, wenn mal wieder die Hauptuntersuchung ansteht. Finden die es vielleicht nebensächlich oder eventuell sogar als eine kluge Idee? Oder machen die dann ein großes Ding draus und verweigern mir sogar die Plakette? Dann hätte ich mit Zitronen gehandelt und müsste mir vermutlich für einen finanziell deutlich höheren Aufwand Neuersatz suchen, um den TÜV-Segen zu bekommen. Als gelernter Kfz.-Mechaniker weiß ich natürlich, dass viele Dinge an einem Kfz. Teil einer Gesamtkonstruktion sind und somit ihren Sinn haben. Andererseits weiß ich jedoch auch, dass viele Dinge an einem Auto nicht sehr wartungsfreundlich für Selbst-Schrauber gemacht sind und es durchaus intelligentere Lösungen gegeben hätte. Vielleicht zum Vorteil für den Kunden, aber leider zum Nachteil für die Werkstatt. (Wie oft habe ich die Aussage getätigt, dass ich in meinem nächsten Leben Konstrukteur werde, nur um im Nachgang alle Mechaniker zu ärgern).
Die Unterbodenverkleidung ist jetzt aus meiner Sicht kein sicherheitsrelevantes Teil, ohne dass ein Kfz. nicht funktionieren würde. Sie hat keine stabilisierende Wirkung. Hat jedoch eine Art Schutzfunktion für Wetter und Straßenverhältnisse. Einen Marder hält sie sowieso nicht ab.
Nun meine Frage an Euch. Würdet Ihr als Selbst-Schrauber so eine Modifikation in Betracht ziehen und auch begrüßen oder habt Ihr eventuell Bedenken bezüglich TÜV, Nachteile in der Aerodynamik am Unterboden? Ich rede hier von einer Fläche von max. 10 x 10cm, wahrscheinlich eher kleiner und alle Befestigungspunkte der Unterbodenverkleidung blieben erhalten. Ein weiterer Gesichtspunkt, der mich immer wieder zögern lässt, ist später die Beurteilung und Bewertung als Youngtimer/Oldtimer in Bezug auf Originalität und Detailtreue. Aktuell sind es noch 9 Jahre bis dahin, aber als kluger Mensch denkt man langfristig und vorausschauend.
Nun sind Eure Meinungen und Gedankengänge zu dieser Thematik gefragt. Wie denkt Ihr über mein Ansinnen?
Also haut in die Tasten und gebt Eure Ansichten kund. Dann kann ich auch mit dem Thema abschließen und meinen Frieden damit machen.
Viele liebe Grüße aus dem schönen Odenwald –
Euer Heat962 alias Steffen
| Antworten
Antworten mit Zitat
E-Mail an Heat962 Moderatoren-Team informieren Themen-Abo bestellen |
|  |
Beitrag von:
... ist OFFLINE

Schreiberlevel: Forenabiturient
 Beiträge: 756
User seit 29.01.2018
| |  | Affiliate-Anzeigen:
|
|  |
Beitrag von:
... ist OFFLINE

Schreiberlevel: Forenuntersekundaner
 Beiträge: 264
User seit 26.09.2022
| |  |
Beitrag von:
... ist OFFLINE
Schreiberlevel: Forenquintaner
 Beiträge: 99
User seit 13.05.2005
 | Geschrieben am 04.06.2026 um 14:49 Uhr  
| Vielen Dank an die beiden Beiträge.
@ Luk37. Bei Deinem Link schlagen alle meine PC-Warnsysteme an und raten zu einem Abbruch.
@ SRC. Ich mache mir gerade Gedanken, ob man die Ölablassschraube nicht durch eine Hohlschraube mit gleichem Durchmesser/Gewinde ersetzt und mit einer druckfesten Hydraulik-Verbindung etwas weiter nach hinten verlegt. Dann kann man den Ölablass nach hinten verlegen und braucht nicht mehr die unnötige Demontage der Unterbodenverkleidung. Komponenten aus dem Dieselbereich wären hilfreich. Dort werden hochfeste Druckleitungen verbaut. Mit 64 Jahren will ich das Rad jedoch nicht mehr neu erfinden. Das überlasse ich der Jugend oder den Junggebliebenen. Man wird halt etwas bequemer. Aber als wacher Geist habe ich immer viele gute Ideen. Meist nachts
Viele liebe Grüße - Euer Steffen | Antworten
Antworten mit Zitat
E-Mail an Heat962 Moderatoren-Team informieren Themen-Abo bestellen |
|  | Affiliate-Anzeigen:
|
|  |
Beitrag von:
... ist OFFLINE

Schreiberlevel: Forenabiturient
 Beiträge: 756
User seit 29.01.2018
| |  |
Beitrag von:
... ist OFFLINE

Schreiberlevel: Forenuntersekundaner
 Beiträge: 264
User seit 26.09.2022
| |  | Affiliate-Anzeigen:
|
|  |
Beitrag von:
... ist OFFLINE
Schreiberlevel: Forenquintaner
 Beiträge: 99
User seit 13.05.2005
 | Geschrieben am 05.06.2026 um 13:31 Uhr  
| Hallo Luk37,
Ich habe jetzt mal die Warnung ignoriert und bin das Risiko eingegangen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass hier Mitglieder einander schaden wollen. Vermutlich liegt es an alten Sicherheitssignaturen und weil ich noch mit einem älteren Betriebssystem arbeite.
Dieses Stahlbus-System ist genau dass, was ich mir im zweiten Gedankengang vorgestellt habe. Ich wusste nicht, dass es so was schon gibt. Im Rennsport ist halt viel mehr möglich. Aber da geht es auch um Zeit und weniger um die Kosten. Ich werde sehr wahrscheinlich diesen Weg verfolgen und mir die Abänderung ersparen. Wichtig ist letztendlich, dass es gesetzeskonform ist und in keiner Weise gegen Vorgaben von Versicherung und TÜV verstösst.
Vielen herzlichen Dank für den Tipp.
Gruß Steffen | Antworten
Antworten mit Zitat
E-Mail an Heat962 Moderatoren-Team informieren Themen-Abo bestellen |
|  |
Beitrag von:
... ist OFFLINE
Schreiberlevel: Forenquintaner
 Beiträge: 99
User seit 13.05.2005
 | Geschrieben am 05.06.2026 um 13:49 Uhr  
| Hallo Andreas,
wie Du vielleicht gelesen hast, waren meine zweiten Gedankengänge ähnlich dem Vorschlag von Luk37. Ich wusste im Vorfeld nicht, dass es bereits solche Systeme für den Rennsport gibt. Die Unterbodenverkleidung zu modifizieren ist natürlich die einfachste und preiswerteste Variante. Nur ist sie halt leider nicht reversibel, für den Fall, dass der eine oder andere TÜV-Beamte oder Gutachter dabei Bauchschmerzen bekommt.
Es wäre jetzt nur abzuwägen, was kostengünstiger kommt. Das Stahlbus-System oder eine zweite gebrauchte Unterbodenverkleidung?
Viele Grüße - Steffen | Antworten
Antworten mit Zitat
E-Mail an Heat962 Moderatoren-Team informieren Themen-Abo bestellen |
|  | Affiliate-Anzeigen:
|
|  |
Beitrag von:
... ist OFFLINE
Schreiberlevel: Forenobersekundaner
 Beiträge: 396
User seit 01.06.2010
| Geschrieben am 05.06.2026 um 14:01 Uhr  
| Hallo,
die Webseite schlägt für denselben Motor zwei unterschiedliche Grössen vor. Welcher Grösse ist denn die richtige? Wurden beim M272 wirklich beide Grössen (M12 und M14) mal verbaut?
Heat962 schrieb:
... Vermutlich liegt es an alten Sicherheitssignaturen und weil ich noch mit einem älteren Betriebssystem arbeite. ...
Liegt vermutlich an der Webseite, dessen Zertifikat ist wohl an dem Tag (4.6.) abgelaufen und wurde von deren Admin (noch) nicht rechtzeitig erneuert.
Daher war die Warnung deines Browsers wohl korrekt, das hat in der Regel nichts mit deinem Rechner oder dem Betriebssystem zu tun, wenn deine Zeit-/Datumseinstellung passt. | Antworten
Antworten mit Zitat
E-Mail an Icebear Moderatoren-Team informieren Themen-Abo bestellen |
|  |
Beitrag von:
... ist OFFLINE
Schreiberlevel: Forenquintaner
 Beiträge: 99
User seit 13.05.2005
 | Geschrieben am 05.06.2026 um 15:05 Uhr  
| Hallo Icebear,
der Motor ist ein M271 E 18 ML (200 Kompressor / BJ. 04.2005 / 163 PS). Deshalb gehe ich von einer einheitliche Gewindegröße aus. Natürlich variieren die Schlüsselweiten von SW12, SW13 und SW14 je nach Zulieferer. Das Gewindeloch wird aber dennoch immer das gleiche sein. Zumindest mal meine nassforsche Annahme...?! | Antworten
Antworten mit Zitat
E-Mail an Heat962 Moderatoren-Team informieren Themen-Abo bestellen |
|  |
|
|
 | Wer ist online?
|  | Anonym :3070
Mitglieder: 1
Im Chat : 0
|
 | Google@MBSLK
|  | |
 | affil_r_u
|  | |
 | google 160
|  | |
|