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MBSLK - SLK & SLC Community » Erlebnisberichte

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Ausfahrten: Tolerantes Paar sucht Gleichgesinnte
Ein Artikel von: pewie ( geschrieben am 02.07.2017 )

Tolerantes Paar sucht Gleichgesinnte

Was klingt wie die zweifelhafte Einladung in einen Swingerclub ist eigentlich die Geschichte zweier autoverrückter Organisationsgenies, die seit vielen Jahren einen ganz wesentlichen Beitrag zur Freizeitgestaltung nicht nur norddeutscher SLK-Fahrer, sondern auch vieler typen- und sogar markenfremder Fahrzeugbesitzer leisten. Selbst mittlerweile der Bequemlichkeit geschuldet in einem SL unterwegs, ist ihr Credo "Hauptsache offen", womit sie forumsübergreifend Toleranz beweisen und ehemalige SLK-Fahrer "bei der Stange halten" sowie allen damit Gelegenheit geben, zu SLK-Zeiten entstandene Freundschaften weiter pflegen zu können.

Sternstunde ihrer beachtenswerten Bilanz von gerne nachgefragten Tourenangeboten ist die alljährliche Norwegentour im Juni. Auch dieses Jahr - zum 5. Mal - ging es wieder gen Norden und die Tatsache, dass diese Ausfahrt binnen zweier Tage ausgebucht war, verdeutlicht wie begehrt die Teilnahme trotz des beachtlichen Reisepreises ist. Wer jedoch einmal versucht, eine Norwegenreise gleichen Inhalts selbst zu organisieren wird schnell feststellen müssen, dass die Gesamtkosten nochmals deutlich höher liegen. So verwundert es nicht, dass das Suchtpotential enorm ist und die Zahl der Wiederholer nicht nur aus Deutschland größer wird.

Wie immer startete die Tour einen Tag vorher im Wohnzimmer von Christel und Karl-Heinz, um die es hier geht und die im Forum seit Jahren als "Nordlichter" ihren Beitrag zum Erfolg des Forums leisten.

Christel lässt es sich nämlich nicht nehmen, alle Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen einzuladen - ihre Tortenauswahl ist mindestens so vielfältig und verlockend wie ihre Ausfahrten -, während Karl-Heinz die Teilnehmer mittels des von Christel zusammengestellten Roadbooks "ein-nordet". 22 Teilnehmer müssen schließlich wissen wo es lang geht. Womit wir schon beim zweiten Highlight der Tour sind:

Wir sind viel gereist und haben so manche Reiseunterlage erhalten, was uns aber hier vor Reiseantritt überreicht wurde sprengt alle Erwartungen. Ein dicker Ordner mit so viel Liebe zum Detail perfekt zusammengestellt, dass alleine hierfür Wochen an Vorbereitungszeit aufgewendet worden sein mussten. So schön, dass wir auch in den älteren Unterlagen der Vorjahre immer noch gerne herumblättern und in Erinnerungen schwelgen.

Richtig los ging es dann am nächsten Tag. Treffpunkt Oslokai in Kiel, wo die Colorline schon auf uns wartete. Klar, dass während der Überfahrt das Skandinavische Buffet ein Muss war und wir uns dabei nicht nur auf die bevorstehenden Gaumenfreuden der Tour sondern auch leider auf die norwegischen Getränkepreise einstimmten, doch dazu später mehr. Erst einmal galt es das Schiff zu erkunden, welches hinsichtlich Komfort und Entertainment fast schon Kreuzfahrtfeeling versprüht. Besonders erwähnenswert ist hier die Band in der Observation-Longe, die mit schmissigen Weisen sehr zu einem gelungenen Abend beitrug und sogar von "Alice" zu erzählen wusste (nur für Insider).

Gut ausgeruht ging es nach dem Anlegen einen Tag später bei bestem Oben-ohne-Wetter auf die erste Etappe 240 km nach Geilo, und die Hinfahrt gab uns einen ersten Eindruck von den auf uns wartenden Naturschönheiten. Leider machte dort das Wetter dem Ortsnamen kurzzeitig keine Ehre. Dafür verwöhnte das Hotel mit tollem Spa-Bereich und feiner Küche, die nach einem anschließenden Digestif "zwecks Verseifung der Fette" verlangte, womit ich zu einer weiteren, sich täglichen wiederholenden Gepflogenheit komme:

Bei einer schon mehrere Norwegenfahrten umfassenden Tourenhistorie mit vielen Wiederholungstätern haben sich unweigerlich bestimmte Rituale im Ablauf der Reise etabliert. Eines ist dem guten Essen und den hohen Alkoholpreisen geschuldet und wird regelmäßig im Anschluss an das Abendessen auf dem Parkplatz zelebriert: Die sog. Kofferraumkontrolle, der sich jeder Mitreisende mindestens einmal auf der Reise unterziehen muss.

Hierzu versammelt sich die ganze Truppe hinter dem jeweiligen Fahrzeug woraufhin der Fahrer des ausgewählten Gefährtes den Kofferraum zu öffnen hat. Sollte sich sodann herausstellen, dass sich dort Alkoholika jedweder Art finden, sind diese umgehend von den anwesenden Kontrolleuren pflichtschuldig zu vernichten. An manchen Abenden ist man dann doch ziemlich erstaunt, was in so einen kleinen SLK-Kofferraum hineingeht und die Stimmung auf dem Parkplatz ist mit "gelöst" meist nur unzureichend beschrieben.

Doch alles in Maßen, denn morgens pünktlich um 9:00 Uhr signalisiert Karl-Heinz wieder "Gentlements, start your engines"; nüchtern! Was, das sei hier am Rande erwähnt, auch für die uns begleitenden drei Pilotinnen galt.

Von Geilo ging es am 3. Tag 210 km weiter Richtung Sognefjord. Nach einer spektakulären Fahrt durch norwegens Tunnelsysteme legten wir einen Stopp in Flâm ein und fuhren dann über Aurlandsfjellet mit seiner imposanten Aussichtsplattform. Dieser Tourenabschnitt wurde leider von einem Unfall auf einer der vielen kleinen Fährfahrten überschattet. Beim Ausfahren rammte ein LKW der Firma Bring den Kotflügel der Orga derart, dass an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken war. Produkte der Firma stehen fortan auf dem Index. Doch nach gut 3 Stunden warten rettet ein Toyota Vertragshändler den Urlaub. Selbst der an der Flanke angeritzte Hinterreifen stand zwei Tage später im Zielort bereit. Jedoch waren in der erforderlichen Größe nur zwei, schon sieben Jahre alte "Neureifen" der Marke Cooper im Rahmen der Mercedes-Mobilitätsgarantie für bummelige 500 Euro verfügbar. Egal, Karl-Heinz biss in den sauren Apfel, die Truppe spendete Trost und weiter ging die Reise.

Am 4. Tag ging es 250 km am Nordfjord vorbei nach Fosnavåg. Unsere Tour erstreckte sich bis dahin über ständig wechselnde, fantastische Landschaften. Vorbei an riesigen Gletschern zu deren Fuß wir sogar heranfahren konnten, über grüne Täler, endlose Tunnel und zügig zu fahrende Kurven.

Heute ging es über 150 km weiter nach Geiranger. Auf dem Weg dorthin gab es eine kleine Kreuzfahrt von ca. 1 Std. Wir fuhren mit der Fähre von Hellesylt nach Geiranger und passierten dabei die sagenumwobenen Wasserfälle namens "die 7 Schwestern" und ihrem „trunksüchtigen Freier". Nach gut einer Stunde legte die Fähre in unmittelbarer Nähe großer Kreuzfahrtschiffe in Geranger an. Das Hotel bot einen grandiosen Ausblick auf die Fjordlandschaft. Das eigentliche Highlight schien dann aber doch der Wasserschlauch auf dem Hotelparkplatz gewesen zu sein, mittels dessen unsere Autos wieder zu echten Hinguckern auf der Tour gemacht wurden. Danach erstrahlten die Fahrzeuge ähnlich glänzend wie die Oldtimer im hoteleigenen Museum.

Gleichwohl soll die postkartenschöne Lage des Hotels und der angrenzende Wanderweg entlang des Wasserfalls bis zum Fjord hinunter nicht unerwähnt bleiben.

Bisher hatten wir mit dem norwegisch launischen Wetter richtig Glück, heute, am 6. Tag unserer Reise jedoch regnete es häufiger. Den Trollstiegen konnten wir zwar noch trocken und vor allem ohne Sonntagsfahrer passieren und auch die architektonisch gewagte Aussichtsplattform trocken betreten, aber dann ging es los und hörte lange nicht mehr auf, so dass die wunderschöne Atlantikstraße nur mit geschlossenem Dach befahrbar und ein Fotoshooting nicht möglich war. Viel Wasser gab es auch am Rande der Nationalstraße zu sehen. Durch einen in die Landschaft perfekt integrierten Pfad wanderten wir in einer Fahrpause durch ein Ensemble verschiedenster Wasserfälle bis wir nach 230 km anschließend unser Tagesziel in Kristiansund erreichten.

Zum Bergfest erreichten wir unser nördlichstes Ziel, Trondheim. Die Strecke dorthin führte uns 210 km entlang der bezaubernden Atlantikküste. Da das Wetter zur alten Hochform zurückgefunden hatte, konnten wir diese Ausblicke wieder offen genießen.

Wir blieben noch einen Tag in Trondheim. Je nach Interesse haben einige Teilnehmer die Stadt per Pedes entdeckt, eine Schiffstour im Hafen gemacht oder die nähere Umgebung in einer weiteren Tour mit dem Wagen erkundet.

Nach zwei Tagen Abstinenz ging es am 9. Tag weiter von Trondheim ins Gebirge nach Røros.Die 200 km lange Etappe führt uns hoch hinauf, durch eine einzigartige Seen- und Waldlandschaft mit vielen Birkenwäldern. Ideal, um endlich einmal einen Elch zu Gesicht zu bekommen. Auf der Pirsch sahen wir allerdings leider nur einige Rentiergruppen. Zudem ließ das Wetter nur den letzten Abschnitt offen zu. Eine kurze Einkehr gab einigen Gelegenheit, mit Rentierburgern ihren Hunger zu stillen und dem Wirt - wie schon so oft auf der Tour beobachtet - unsere Autos zu fotografieren. Der Abend klang im hoteleigenen Tipi bei Musik und Tanz – bei dem die Squaws das Lasso kreisen ließen - aus. Der Höhenlage und dem windigen Wetter waren zudem Temperaturen um nur 6 Grad geschuldet.

10 Tage sind wir nun schon unterwegs und es ging 230 km Richtung Süden ins Rondablikk Høyfjellshotell.

So langsam gehen dem Autor die Superlative zur Beschreibung der Landschaft aus. Übertraf das heute Gesehene bisher doch alles und kann nur noch passend mit "der perfekte Tag" beschrieben werden. Der Himmel bot sich bei Temperaturen bis zu 20 Grad im blauesten Blau dar und die Strecke inmitten der lieblichen Landschaft auf einer kleinen Privatstraße wird uns lange in Erinnerung bleiben. Das uns am Ende ein Hotel in atemberaubender Lage erwartete war das I-Tüpfelchen.
Am nächsten Tag folgten wir der Landschaftsroute Valdresflye 200 km nach Gol. Teilweise oberhalb der Baumgrenze führte unser Weg durch den Nationalpark Jotunheimen, der wenngleich bester Lebensraum für Elche bot immer noch keine Sichtung brachte, dafür aber einige Rentiere vor die Fotolinse.

Unser Wunsch nach weiteren Abenteuern führte uns dabei unversehens auf eine kleine "Straße", die hinsichtlich ihres Zustandes alles Fahrer und Fahrzeug abverlangte. Am Ende jedoch stand wieder ein wunderbares Hotel in dem sich Fahrer und Beifahrer im Pool und unsere Fahrzeuge in der Waschanlage erholen konnten.

Unsere letzte Etappe führt uns am 12. Tage nach unserer Abreise zurück nach Oslo. Wieder durchquerten wir Norwegens schöne Landschaft an einem großen Fjord entlang. Der Verkehr wurde etwas lebhafter und die Nähe der Hauptstadt spürbar. Mit dem Gefühl bereits alle Höhepunkte der Reise gesehen zu haben, überraschte die Orga auch heute mit einer ganz besonderen Zwischenstation. Die Vikersundbakken, auch Monsterbakken genannt, ist die größte Skiflugschanze der Welt mit dem steilsten Anlauf aller Schanzen. Ein imposantes Bauwerk, dessen Höhe wir selbstredend mit unseren Fahrzeugen erklommen und die Aussicht genossen.

Nachdem wir lange gefrühstückt hatten, fuhren wir, nachdem uns nach vielen Tagen die Straßen meist alleine gehörten, durch das aufgeregte Verkehrsgewusel Oslos zur Color Line und ließen uns wieder nach Kiel zurückbringen, wo wir am Samstag, 1.7. um 10:00 Uhr ankamen. Umarmungen und das Versprechen auf baldige Wiedersehen beendeten einen erlebnisreichen Urlaub.

So schön die Reise war, welche Highlights wir auch erleben durften, am Ende zählt dann doch nur wieder:


"Egal wohin du fährst, wichtig ist mit wem du fährst".


So gilt unser Dank nicht nur den beiden unermüdlichen Initiatoren dieser wundervollen und erlebnisreichen Tour, sondern auch euch allen, die ihr mit uns dabei gewesen seid und die Reise wieder zu einem besonderen und unvergesslichen Erlebnis gemacht habt.

Und wenn wir Christel und Karl-Heinz richtig verstanden haben gilt

"nach der Reise ist vor der Reise"!


In diesem Sinne bis zum nächsten Jahr!

Eure
Brigitte und Peter


Anmerkungen:

1. Das Einfügen zusätzlicher Fotos hätte diesen Bericht noch länger gemacht. Bitte schaut euch bei Interesse hier um:

http://mbslk.de/modules.php?op=modload&name=4nAlbum&file=index&do=showgall&gid=3271

2. Über Kommentare zu Bericht und Reise freut sich der Verfasser an dieser Stelle:

http://mbslk.de/modules.php?op=modload&name=Forums&file=viewtopic&topic=90514&forum=8





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